
Es gibt eine Lücke, die sich an vielen Stellen zeigtAls das Gefühl, nicht ganz da zu sein. Als Leere, die sich nicht auflösen lässt. Diese Lücke hat viele Namen:Kontaktverlust, Urwunde, das Gefühl eines getrennten Ichs. Sie ist nicht da, weil mit dir etwas falsch wäre.Sie entsteht, weil irgendwann der Kontakt verloren ging – zu dir selbst, zu anderen, zum Leben. Manchmal sehr früh im Leben, manchmal in einem einzelnen überfordernden Moment. |

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Die Lücke erspüren und erforschen — sie durchschauen und sanft durchfühlen. Und in der Ungetrenntheit landen – in dem, was ist, wenn die Lücke sich schließt. Das ist das zentrale Element meiner Arbeit. |
Das Erkennen allein schließt die Urwunde nicht. Eine Einsicht, so tief sie auch ist, erreicht nicht automatisch das, was sich körperlich und emotional eingeschrieben hat. Spirituelle Erkenntnisse können sogar dazu verwendet werden, noch subtileren Abstand zu schaffen – als verfeinerte Form der Vermeidung, die sich wie Freiheit anfühlt. Gleichermaßen: Wer nur fühlt, ohne die Illusion der Trennung zu durchschauen, erlebt sie oft ungeprüft weiterhin als wahr. |

Es gibt nichts zu schließen. Die Lücke hat nie wirklich existiert.Das Getrenntsein war nie wahr — doch was sich darin abgespielt hat, - mal meditativ geführt, mal dynamisch bewegt. Drei Eingänge in dieselbe Bewegung – in der Begleitung fließen sie oft ineinander: |